Deathgarden – Nur die harten komm in’n Garten!

"Ein Katz-und-Maus Spiel um Leben und Tod"
Deathgarden
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Nach dem Erfolgstitel Dead by Daylight geht Entwickler Behaviour Interactive nun den nächsten Schritt und kündigt mit Deathgarden einen neuen Multiplayer Titel an.

Mit Deathgarden geht Entwicklerstudio Behaviour Interactive nun den nächsten großen Schritt. Nachdem der Indie-Titel Dead by Daylight für Angst und Schrecken unter den Spielern sorgte und schnell eine große Fanbase aufbauen konnte, scheint sich das Studio nun auf etwas Neues konzentrieren zu wollen. Aktuell befindet sich das Spiel aber noch in der Closed Alpha, weshalb der Stand des Spiels noch nicht maßgebend für das ist, was es einmal werden soll.

Das Spielprinzip

In Deathgarden gibt es ähnlich wie bei Dead by Daylight zwei verschiedene Seiten. Man kann sich entweder für die Rolle eines Runners, also eines Flüchtlings entscheiden, oder sich auf die böse Seite der Macht einlassen und zum Hunter werden. Je nach Rolle hat man in einer Runde unterschiedliche Ziele. Während ein Runner versucht, Upgrades zu finden und die Ziele einzunehmen, ist man als Hunter damit beschäftigt, genau das zu verhindern. Schnell wird klar, hier wird es zu Konfrontationen der unschönen Art kommen.

Das Besondere ist allerdings die Art der Konfrontation. Wie auch bei Dead by Daylight ist nämlich nur eine der beiden Seiten bewaffnet. Zwar steht uns als Runner eine Handarmbrust zur Verfügung, der dicken Rüstung des Hunters machen wir damit aber nicht mal einen Kratzer ins polierte Metall. Dieser hingegen jagt mit schwerem Geschütz und wird jedem unachtsamen Runner das Leben zur Hölle machen. Das Resultat: Ein Katz-und-Maus Spiel um Leben und Tod.

Runner

Noch bevor es überhaupt zu einer Verfolgung kommt, sollte man sich als Runner stets bedeckt verhalten. Wenig Aufmerksamkeit erregen und die Umgebung stets im Blick behalten. Man weiß schließlich nie, wann und von wo sich ein Hunter nähern könnte. Geschickte Runner wissen, wie sie ihre Umgebung zu ihrem Vorteil nutzen. Sichtlinien werden abgewägt und hohes Gras schreit nur danach, sich hineinzulegen. Sollte es dann doch mal schiefgehen und wir werden gefunden, heißt es hurtig die Beine in die Hände nehmen und Abflug.

Deathgarden

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Agil wie ein Fuchs können wir als Runner umhersprinten und Haken schlagen. Auch hohe oder weite Sprünge und das Klettern an Wänden oder Bäumen ist für uns kein Problem. Wir manövrieren uns fast schon assasinenartig durch die Karte und versuchen mit allen Mitteln, unseren Verfolger abzuschütteln. Auch hier kommt uns die Umgebung zu Gute. Einige Bereiche der Karte sind für uns leichter zu erreichen, als für die Hunter. Das heißt allerdings nicht, dass sie dort gar nicht hinkommen, ganz im Gegenteil. Man sollte stets im Hinterkopf haben, dass die Hunter das wissen und sich darauf einstellen.

Hunter

Auf der bösen Seite sieht es schon ganz anders aus. Hier stehen einem als Hunter geballte Feuerkraft und eine dicke Rüstung zur Verfügung. Auch die Verfolgung wird zugunsten des Hunters ausgelegt, sodass man mit nahezu gigantischen Sprüngen sehr schnell große Distanzen zurücklegen kann. Da man als Hunter alleine jagt, muss man sich auf seine eigenen Fähigkeiten verlassen. Diese wählt man im Verlauf einer Runde aus, je nach Fortschritt. Das Ziel des Hunters ist es, drei der Überlebenden zu töten. Wichtig ist, man muss sie nicht einfach nur umbringen, sondern exekutieren.

Fazit

Auf den ersten Blick erinnert Deathgarden sehr an Dead by Daylight. Ein paar Elemente sorgen aber für große Differenzen, wie zum Beispiel die prozedural generierte Map und die vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten. Bisher hatten wir leider noch nicht die Möglichkeit selbst in das Spielgeschehen einzutauchen. Sobald wir das getan haben, wird es noch einen ausführlicheren Bericht geben.

Wie ist dein erster Eindruck von Deathgarden und für welche Seite würdest du dich entscheiden? Schreib es uns in die Kommentare!

Quelle: Deathgardengame

Kategorie
Gaming
Leander Schuhr

Ich bin Student an der Universität Göttingen und probiere mich aktuell am Lehrer werden. Neben meinem Studium bin ich sportlich im Baseball aktiv und spiele/trainiere mit den Göttingen Allstars. Das Schreiben von Gaming-News und Artikeln fing für mich vor knapp 2 Jahren an, als ich "dank" einer Verletzung ans Bett gefesselt war. Mittlerweile ist es zum Hobby geworden und ich freue mich, hier auf Ragequit endlich ohne Grenzen zu schreiben.

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